English | Deutsch | Intranet
Schweizerische Stiftung
für technische Entwicklungs-
zusammenarbeit – Wir
schaffen Möglichkeiten


 
 
 
» | Projekte | Südamerika | Peru
Neue Reiserouten als Wege aus der Armut

Situation – Seit rund fünf Jahren erlebt Peru ein solides Wirtschaftswachstum, und der Anteil der Armen an der Gesamtbevölkerung sinkt leicht. Trotzdem leben 44 von 100 Peruanerinnen und Peruanern in prekären Verhältnissen, der grösste Teil von ihnen auf dem Land. Am stärksten betroffen sind Kleinbauernfamilien, die neben der Landwirtschaft kaum alternative Einkommensmöglichkeiten nutzen. Ein zweites Standbein könnte ihnen in naher Zukunft der Tourismus bieten. Perus grösste Attraktionen sind Bauwerke vergangener Kulturen, Dörfer, deren Einwohner weiterhin gemäss ihrer Tradition leben sowie die landschaftlichen Schönheiten. Diese touristisch zu nutzen bedeutet zugleich, ihren Schutz zu fördern. Nur solange Natur und Kultur intakt bleiben und die lokale Bevölkerung die Reisenden empfängt, entwickelt sich der nachhaltige Tourismus in diesen Regionen.


Projekt – 140'000 Reisende besichtigen jedes Jahr die weltberühmten Erdzeichnungen von Nazca. Noch viele mehr besuchen die Ruinenstadt Machu Picchu. Das Gebiet, durch welches die übliche Route von der einen zur anderen Attraktion führt, beachten die wenigsten. Den Korridor zwischen Cusco und Machu Picchu als touristisches Angebot aufzubauen und zu vermarkten steht im Zentrum eines Projekts, das Swisscontact zusammen mit lokalen Partnern und finanziert von der Interamerikanischen Entwicklungsbank umsetzt. Dank einer asphaltierten Strasse ist dieses Gebiet im Süden Perus gut erreichbar. Um die Reisenden dort zu empfangen muss jedoch das Angebot an Hotels, Restaurants ausgebaut und weitere touristische Dienstleistungen erst geschaffen werden. Beispiele sind geführte Wanderungen und Orte, an denen die Gäste lokale Traditionen erleben können. Ziel des Ende 2008 gestarteten Projekts ist es, dass 1200 Einwohner der Region neu ihr Einkommen im Tourismus erzielen oder vergrössern, sei es als Kleinunternehmer oder Angestellte in Hotels, Restaurants und anderen Betrieben oder als Dienstleister, z.B. mit Näharbeiten für die Hotellerie oder der Herstellung von traditionellen Back- und Süsswaren.

Ihre Unterstützung für dieses Projekt

Hauptpartner dieses Projekts
Interamerikanische Entwicklungsbank
 
© 2007 | Swisscontact
Created by medialink
 
Swisscontact sucht BuchhalterIn
30. August 2010
SF «eco» Mit Forellen gegen die Armut

Das Wirtschaftsmagazin «eco» auf SF1 zeigte am Montag 30. August um 22.20 Uhr einen Bericht über Forellenzüchter in Südafrika, die von Swisscontact unterstützt werden.

22. August 2010
Swisscontact auf SF1

Die Sendung mitenand berichtete über ein Projekt von Swisscontact, das auf einer Vulkaninsel im Nicaraguasee den sanften Tourismus fördert.

15. Juni 2010
Swisscontact Südafrika: Jahresbericht 2009

KMU- und lokale Wirtschaftsförderung, Finanzielle Alphabetisierung und Verbesserung der Energieeffizienz. All das und mehr findet Platz im Programm von Swissconatct Südafrika und in ihrem Jahresbericht 2009.

Dokument in Englisch

14. Juni 2010
Jahresbericht 2009 – jetzt auch in Englisch

Der Jahresbericht 2009 steht im Zeichen der Partnerschaft:  Armutsminderung als gemeinsames Projekt der Lokalbevölkerung und der Swisscontact-Mitarbeitenden vor Ort.

14. Oktober 2009
swisscontact news

Die neue Ausgabe der swisscontact news ist dem Thema Umweltschutz und Armutsreduktion gewidmet.

20. August 2009
Jubiläumsfeier 50 Jahre Swisscontact

Bundesrätin Leuthard, Nestlé-Präsident Brabeck und 700 Gäste feierten in Zürich 50 Jahre Swisscontact.

» | Galerie
7. Juli 2009
50 Jahre Swisscontact - die Jubiläumsbroschüre

Vor 50 Jahren wurde Swisscontact gegründet. Wie die Entwicklungsorganisation der Schweizer Wirtschaft geworden ist, was sie heute ist, zeigt die reich bebilderte Broschüre.

Mail senden
Lesezeichen setzen
Drucken
Suchen
Afrika
Asien
Südamerika
Zentralamerika
Osteuropa