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Mehr Einkommen für Bauernfamilien dank Bioprodukten
Situation – Uganda hat jahrzehntelang unter verschiedenen Diktatoren gelitten. Der seit über zwanzig Jahren schwelende Krieg im Norden des Landes hat 1.6 Millionen Menschen aus ihren Dörfern vertrieben. Trotzdem beeindruckt der Süden mit stabilen Wachstumsraten. Der Norden profitiert von diesen positiven Entwicklungen so gut wie nicht. Uganda gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Das Durchschnittseinkommen beträgt weniger als einen Dollar pro Tag. Gegen 40% der Bevölkerung im Süden leben unter der Armutsgrenze, im Norden sind es sogar 70%. Uganda ist ein Agrarland. Damit die Bevölkerung aus eigener Kraft der Armut entkommen kann, muss die Unterstützung in der Landwirtschaft ansetzen.Projekt – Swisscontact hat in Uganda ein Projekt gestartet, das die Landwirtschaft als Existenzgrundlage stärkt. Das Projekt ist im Luwero District, in der früheren Konfliktzone, angesiedelt. Es verfolgt in fünf Sektoren (Kaffee, Ananas, Honig, Bananen, Pilze) das Ziel, die Arbeits- und Einkommensmöglichkeiten von Kleinbauern und Mikrounternehmen im ländlichen Gebiet zu erweitern und die Armut zu reduzieren. Swisscontact unterstützt diese Wertschöpfungsketten von der Produktion, über die Verarbeitung, bis zur Vermarktung. Beispielsweise informiert der Honighändler Imker und Imkerinnen über modernere Herstellungsverfahren oder neue Bienenstöcke. Diese können dadurch ihre Produktion erhöhen, die Absatzmöglichkeiten erweitern und Geschäftsbeziehungen sichern. Die Honigproduktion setzt keinen Landbesitz voraus, was diesen Sektor für Frauen interessant macht. Alle fünf Produkte haben interessante Absatzmärkte. Kaffee und Ananas sind besonders aus biologischem Anbau gefragt. Deshalb motiviert Swisscontact die Bäuerinnen und Bauern, biologisch zu produzieren und unterstützt sie im Zertifizierungsprozess. Die Massnahmen verbessern die Qualität der Produkte und vergrössern deren Absatzmöglichkeiten. So steigt das Einkommen der Bäuerinnen und Bauern. Die Ausweitung der Produktion schafft zusätzliche Arbeitsplätze. 15‘000 Menschen profitieren bis Ende 2012 direkt oder indirekt vom Projekt in Uganda und machen erste Schritte aus der Armut.
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Swisscontact sucht BuchhalterIn
30. August 2010
SF «eco» Mit Forellen gegen die Armut
Das Wirtschaftsmagazin «eco» auf SF1 zeigte am Montag 30. August um 22.20 Uhr einen Bericht über Forellenzüchter in Südafrika, die von Swisscontact unterstützt werden.
22. August 2010
Swisscontact auf SF1
Die Sendung mitenand berichtete über ein Projekt von Swisscontact, das auf einer Vulkaninsel im Nicaraguasee den sanften Tourismus fördert.
15. Juni 2010
Swisscontact Südafrika: Jahresbericht 2009
KMU- und lokale Wirtschaftsförderung, Finanzielle Alphabetisierung und Verbesserung der Energieeffizienz. All das und mehr findet Platz im Programm von Swissconatct Südafrika und in ihrem Jahresbericht 2009. Dokument in Englisch
14. Juni 2010
Jahresbericht 2009 – jetzt auch in Englisch
Der Jahresbericht 2009 steht im Zeichen der Partnerschaft: Armutsminderung als gemeinsames Projekt der Lokalbevölkerung und der Swisscontact-Mitarbeitenden vor Ort.
14. Oktober 2009
swisscontact news
Die neue Ausgabe der swisscontact news ist dem Thema Umweltschutz und Armutsreduktion gewidmet.
20. August 2009
Jubiläumsfeier 50 Jahre Swisscontact
Bundesrätin Leuthard, Nestlé-Präsident Brabeck und 700 Gäste feierten in Zürich 50 Jahre Swisscontact. » | Galerie
7. Juli 2009
50 Jahre Swisscontact - die Jubiläumsbroschüre
Vor 50 Jahren wurde Swisscontact gegründet. Wie die Entwicklungsorganisation der Schweizer Wirtschaft geworden ist, was sie heute ist, zeigt die reich bebilderte Broschüre. |